demenz 56 / 2023
Thema: Demenz und Literatur Demenz in Worte fassen und literarisch in der Praxis arbeiten
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Im Zentrum dieser Ausgabe steht das Thema „Literatur und Demenz“: Die Beiträge nehmen dabei ganz unterschiedliche Spuren auf und zeigen, wie vielgestaltig das Thema Demenz in der Literatur behandelt wird: von der Graphic Novel über Tagebücher, Gedichte bis zu Kinderbüchern. Jede Textgattung hat ihren eigenen Zugang und Eigenes über die Demenz zu erzählen. Wie ein roter Faden zieht sich durch das Heft die Schwierigkeit, wie Demenz in Worte gefasst werden kann. Da ist die Tochter, die mit der Demenz der eigenen Mutter besser zurechtkommt, indem sie ihr Briefe schreibt. Und der Graphic-Novel-Autor Albin Zauner macht sich visuelle und poetische Gedanken über die Brüchigkeit von Sprache. Auch in der praktischen Arbeit mit Menschen mit Demenz kann Literatur eine wichtige Rolle einnehmen: in Vorleserunden, Poetry-Slams und durch das Schreiben von Geschichten.
Wenn Literatur im Programm steht, dürfen natürlich auch literarische Beiträge nicht fehlen, die um das Thema Demenz kreisen: Beim Lesen über die Musikkuriere im Vorarlberg nimmt man förmlich selbst Platz auf dem Sofa. Immer wieder laden Gedichte zum Wortspiel ein. Den Demenz-Fragebogen in diesem Heft hat Dagmar Jung beantwortet, die sich in der Diakonie Hessen und darüber hinaus für Menschen mit Demenz eingesetzt und die Landschaft der Sorge um Menschen mit Demenz in Hessen mitgeprägt hat.
Praxis | Literatur in der Praxis einsetzen: Fünf-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz |
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Hintergrund | Literarische Erkundungen: Kraft der Beziehung |
Recht & Rechte | Frühbetroffene in Nothilfen für FTD und Menschen mit präseniler Demenz passen in keine rechtliche Schublade |
Magazin | Über schöne Zeiten, die Vergesslichkeit und das Alter |